Übung im Ernstfall: Menschenrettung und Brandbekämpfung bei einem Feuer während der Schweißarbeiten
Am vergangenen Donnerstag, den 11.09.2025, wurde im Rahmen einer groß angelegten Amtsübung ein fiktiver Großbrand simuliert, die sowohl die Gefahr eines Feuers als auch die dramatischen Herausforderungen der Menschenrettung und der Technischen Hilfeleistung verdeutlichte. Ziel dieser Übung war es, die koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren zu testen und zu optimieren.
Szenario: Brand durch Schweißarbeiten
Der Einsatz begann mit einem alarmierenden Notruf: In einer Werkstatt war es während Schweißarbeiten zu einem Brand gekommen. Bereits während der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte durch die Leitstelle weitere Meldungen. Mehrere Anrufe informierten über Personen, die sich noch im Gebäude befanden, sowie über weitere, die im Außenbereich eingeklemmt worden waren.
Die ersten Maßnahmen: Menschenrettung und Brandbekämpfung
Vor Ort übernahm die Einsatzleitung sofort die Koordination. Die anrückenden Feuerwehren wurden in zwei Teams aufgeteilt. Ein Teil wurde zur Menschenrettung im Inneren des Gebäudes eingesetzt, der andere Teil sollte sich um die Befreiung der eingeklemmten Personen im Außenbereich kümmern.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Befreiung der verschütteten Personen, die im Inneren der Werkstatt durch herabgefallene Trümmer oder umstürzende Regale eingeklemmt worden waren. Mithilfe von Hebekissen – einer speziellen Technik, die es ermöglicht, auch schwere Lasten schonend zu heben – konnten die ersten Verletzten schnell befreit und zur Verletztensammelstelle gebracht werden.
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen begann die Brandbekämpfung. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Löschangriff auf das Feuer in der Werkstatt sofort gestartet werden, während die Personensuche in den verrauchten Bereichen des Gebäudes fortgesetzt wurde.
Eine koordinierte Teamleistung
Die Übung war ein Paradebeispiel für die Zusammenarbeit unterschiedlicher Einheiten. Besonders hervorzuheben war die präzise Kommunikation zwischen den Einsatzkräften vor Ort und der Leitstelle. Nur durch die enge Kooperation der konnte der Einsatz effizient und sicher durchgeführt werden.
Nicht nur die technischen Maßnahmen, wie die Rettung durch Hebekissen und der Löschangriff, standen im Fokus – auch das zwischenmenschliche Miteinander und die genaue Einhaltung der Einsatzbefehle spielten eine wesentliche Rolle. Das Team agierte zügig und ruhig, was unter Stressbedingungen besonders wertvoll ist.
„Feuer aus, Einsatzende“
Nach etwa 1,5 Stunden konnte schließlich die Meldung „Feuer aus, Einsatzende“ gegeben werden. Der Übungseinsatz wurde erfolgreich abgeschlossen, und alle angenommenen Szenarien wurden abgearbeitet. Die Übung zeigte nicht nur die Wichtigkeit einer schnellen und effektiven Reaktion im Brandfall, sondern auch, wie essenziell die Vorbereitung auf mögliche Zwischenfälle ist.
Fazit
Diese Amtsübung hat einmal mehr unterstrichen, wie wichtig es ist, dass verschiedene Feuerwehren eng zusammenarbeiten und regelmäßig auf solche Szenarien vorbereitet sind. Die Erfahrung aus realitätsnahen Übungen wie dieser hilft den Einsatzkräften, im Ernstfall ruhig und strukturiert zu handeln und Menschenleben zu retten. Die positive Bilanz zeigt, wie gut die Mannschaften auf solch einen Einsatz vorbereitet sind und wie effektiv moderne Rettungstechniken sind.
🚒 Wir danken allen Beteiligten sowie Krandienst Schulz für die erfolgreiche Amtsübung! 🚒


